Freitag, 19. Oktober 2012

Es war einmal und ist noch Heute ...


Wie schön ist es einem spannenden Märchen zuzuhören und sich das Herz berühren zu lassen.

Soeben sind wir vom Käffeli L25 in Lupsingen (BL) zurückgekommen. Zwei Stunden inklusive Pause in der es kleines, feines, selbstgebackenes zu naschen und zu trinken gab haben wir den jüdischen, russsischen, persischen, norwegischen und Grimm Märchen unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark" gespannt zugehört. Das Käffeli L25 bietet mit seinem Holzinterieur eine gemütliche Atmosphäre dafür und wurde von den beiden Märchenerzählerinnen Magdalena Gisin und Katherine Baader zusätzlich märchenhaft dekoriert. Es war ein wunderschöner Abend den zu erleben es sich lohnt. Vier Daten mit heiteren und schwungvollen Geschichten sind für nächstes Jahr in Planung. Die volle "Käffeli Stube" spricht für sich, dass die Menschen immer wieder ob jung oder älter gerne den spannenden Märchenerzählungen lauschen.

Quellentext: Märchenstiftung Mutabor  www.maerchenstiftung.ch

Es war einmal und ist auch heute Seit uralter Zeit werden Märchen erzählt. Sie haben bis heute nichts von ihrem Zauber verloren. Die Märchen der Brüder Grimm gehören zum Unesco Weltkulturerbe und werden in der ganzen Welt gelesen. Ein Märchenerzähler braucht keine Geschichten zu erfinden, denn heute haben wir Zugang zu den Märchen aller Völker und können sie mit der alten Tradition des Märchenerzählens wieder zu neuem Leben erwecken.

Eine Märchenerzählerin liest nicht vor - sie erzählt! Die Märchenfrauen und Märchenerzähler der Mutabor Märchenstiftung sind Absolventen oder Dozenten der Ausbildung Märchen erzählen in der Schule für Märchen und Erzählkultur. Das Bild von der  Märchengrossmutter mit dem dicken Buch, der Brille und dem Ohrensessel dürfen Sie getrost erneuern. Eine Märchenerzählerin liest nicht vor, sie erzählt. Sie braucht dafür weder ein Buch, noch eine Lampe. Sie erzählt lebendig und frei in ihrer Mundart Märchen aus ihrem Repertoire für Kinder ab vier Jahren bis zu Erwachsenen im hohen Alter. 


Erinnern Sie sich noch an den Zauber der alten Geschichten? Die Mutabor Märchenstiftung lässt diesen Zauber weiterleben. Mutabor ist das Zauberwort aus dem Märchen von Kalif Storch und bedeutet «Ich werde verwandelt werde». Im Wissen um die Weisheit der alten Volksmärchen hat sich die Märchenstiftung zum Ziel gesetzt, die Integration des Märchengutes ins tägliche Leben zu fördern.

E
s war einmal, im Jahr 2003, da beschloss eine Gruppe von MärchenerzählerInnen der Schule für Märchen und Erzählkultur, die Mutabor Märchenstiftung zu gründen und damit eine Grundlage für die kulturelle Pflege des Erzählgutes zu schaffen. Märchenerzähler? Ja, die gibt es auch heute! Seit dem Gründungsjahr hat sich die Mutabor Märchenstiftung stetig entwickelt. Sie arbeitet gemeinnützig und setzt sich mit verschiedenen Projekten für ihre Ziele ein. Mehr zu den einzelnen Projekten finden sie bei den entsprechenden Seiten. Auch Sie können mithelfen, diese Projekte zu unterstützen. 








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